Der Titan ZG 20 in der Showtime 4D von Hangar 9 |
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Die Showtime 4D habe ich vor der Funtana S140
"gebaut". Sie ist mit dem ZG 20
und dem Resodämpfer #2593 ausgerüstet. |
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Technische Daten Showtime 4D
nach Herstellerangabe: An Fernsteuerungskomponenten sind eingebaut: 2x ACT DDS8 Empfänger im Diversity Verbund, ein 700 mAh Lipo Akku, ein Power Box Smart Switch, 4 Stück 7,5 V ACT-Servos XT-05BB für Quer- und Höhenruder mit je 6 kpcm Stellkraft, sowie 1 Stück XT-07TG für das Seitenruder mit 30 kpcm Stellkraft. Das Gasservo ist ein MPX Tiny-S. Es bekam zur Anpassung an die Bordspannung einen kleinen 5,5 V Spannungsregler direkt in die Zuleitung gelötet. Der Zündakku ist eine 1500 mAh Lipo Zelle. Erreicht habe ich mit meinem Modell schließlich 4326g, und damit eine Flächenbelastung von 74,5 g/qdm bei leerem Tank. |
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Im Motorspant befindet sich direkt hinter dem Zylinder eine große Öffnung welche die Luftströmung am Zylinder anliegen läßt und für optimale Motorkühlung sorgt. Dazu gehört auch, daß sich in der Motorhaube selbst keinerlei Luftauslaßöffnungen befinden. Das Zündkabel ist mit einem längs aufgeschnittenen und mit Kabelbindern befestigten Silikonschlauch gegen Scheuern am Motorspant geschützt. |
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Der Resodämpfer sitzt ohne Tunnel im Rumpf. Er wird von dem durch den Rumpf geführten Kühlluftstrom gekühlt. Mit dem Tank gibt es keine Temperaturprobleme obwohl er nur 6 mm über dem Resorohr liegt. Zwischen Tankboden und Resorohr strömt allerdings die (Kühl-)Luft hindurch. Thermische Probleme gibt es auch keine mit dem Zündakku und der Zündung, im Gegenteil: Der Zündakku hält im Winter durch die "Heizung" viel länger die Spannung und auch im Sommer wird es der robusten Zenoah Zündung niemals zu warm. Das Zündkabel wird mit einem Gummiring und einer Kunststoff-Kabelschelle vom heißen Krümmer ferngehalten. |
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Für den Vergaser wollte ich ursprünglich einen Ansaugschalldämpferkasten bauen, es blieb aber schließlich aus Zeitmangel bei einem grau lackierten Balsabrettchen. Die Idee hinter dem Brettchen ist die Ansaugöffnung von dem Kühlluftstrom abzuschotten. |
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Empfänger 1 und der Empfängerakku sind durch das Bodenbrett an der Kabinenhaube vom warmen Rumpfbereich abgeschottet und ausreichend isoliert. Der zweite Empfänger befindet sich im rechten Flügel. Empfänger und Akku sind mit der bewährten Kombination aus 3 mm dickem "Kreisel-Doppelklebeband" und Tesa Klettband schwingungsdämpfend und herausnehmbar befestigt, denn selbstverständlich werden die Lipo-Akkus niemals zum Laden im Modell belassen. Unter dem Empfängerbrett ist das Seitenruderservo zu sehen. Es ist nicht mehr besonders gut zugänglich, ich hatte es aber schon vor dem Empfängerbrettchen eingebaut und bei Bedarf werde ich eben vier kleine Löcher in das Brettchen stechen um mit dem Schraubendreher wieder an die Servoschrauben zu kommen. |
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| Die Lufteinlaßöffnung vor dem Zylinder habe ich vergrößert um ausreichend Kühlluftdurchsatz auch für das Resorohr im Rumpfinneren sicher zu stellen. Für die schnelle Showtime4D ist die 18x8" Super Silence Pro der beste Propeller für 3D- und normalen Kunstflug. |
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Der gelb lackierte Vergaser-Ansaugbogen ist ein Prototyp aus Kupfer, der aber nicht besonders gut funktioniert und dazu noch recht schwer ist. Der Vergaser ist bei diesem Bogen falsch angeordnet. Der Stahldeckel am Vergaser muß für guten Leerlauf und Übergang weg vom Motor zeigen und nicht wie hier zum Motor hin. Der Carbon-Bogen in der Funtana ist viel besser, weil die Drosselklappe bei dieser Anordnung im Teillastbereich dabei hilft die Strömung wie ein Flügel nach innen, zum Motor hin zu leiten. |
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Der Auspuffkrümmer ist ein modifizierter "Funtana"-Krümmer. Die Chokebetätigung ist mit einer Aluschraube verlängert deren Kopf zur Positionsanzeige flachgeschliffen ist. Der Buchenholz-Abstandsklotz zwischen Motorträger und Motorspant ist selbstverständlich hohlgefräst und wiegt nur ein paar Gramm. Die konsequentere Lösung ist jedoch bei der Funtana S140 mit dem Buchen-Hirnholz Motorträger #2093 verwirklicht. Dort entfällt die Aluplatte und deren Gewicht. |
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Die Fahrwerksaufnahme ist in der Mitte, wo die Kräfte ohnehin vernachlässigbar gering sind, ausgeschliffen um das Resorohr durchschieben zu können. Die Krafteinleitung in die Rumpfseitenwände welche die Kräfte letztendlich aufnehmen müssen habe ich mit Kohlefaserrovings verstärkt. Die Zündung ist auf dem Kopf direkt an den Rumpfrahmen geschraubt. Das spart zusätzliche Befestigungsteile. |
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Der Lipo-Zündakku ist vor der Zündung an die linke Rumpfseitenwand geklettet. Er hat nur 1500 mAh, das reicht mit Reserve für 3 normale Flüge a 15 Minuten und danach kommt eben der nächste und wenn es sein muß auch noch der 3. Akku hinein - ich hatte damals einen übrigen 3-zelligen Elektroflug-Lipo zerlegt um an Einzelzellen zu kommen. Der Zündakku wiegt mit Stecker und Tesa Klettband 39,6 g.
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Das original Showtime 4D Fahrwerk
wollte ich nicht verwenden, mein Exemplar lag total verzogen im Bausatz,
man hat es wohl zu früh entformt. In den Tankbelüftungen stecken in bewährter Manier 3,5 mm Blechschrauben. Sie bleiben auch beim Fliegen drinnen und verhindern das Auslaufen von Kraftstoff im Kunstflug. |
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Die kleine Spoilerlippe vor dem Luftauslass ist leider gerade vor dem Fototermin beim Transport abgebrochen. |
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Der Balsakasten über dem Luftauslass auf der Rumpfunterseite hilft die Absaugwirkung zu verbessern. Beim "Hovern" drückt es jetzt die Abgase nicht mehr in den Rumpf hinein. Zu erkennen war das bevor ich den Kasten eingebaut habe an den Ölspritzern im Rumpf, und das obwohl der Abgasschlauch schon immer deutlich aus dem Rumpf herausragte. |
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Aus Gründen der geringeren Massenträgheit um die Quer- und Hochachse (der Abstand der Massen zum Schwerpunkt zählt dabei im Quadrat!!!) habe ich das Seitenruderservo nicht wie in der Anleitung vorgesehen hinten am Leitwerk eingebaut. Das Seitenruder wird in bewährter Manier mit unserem nylonumhüllten Edelstahlseil angelenkt. Die Rudergestänge habe ich aus 3 mm Kohlestäben und unseren Kugelgelenken #0350 angefertigt. Die Kugelgelenke sind auf 3 mm aufgebohrt und noch zusätzlich mit 1,5 mm quergebohrt. Sie sind mit Araldite 2011 auf die vorher angeschliffenen Kohlestäbe geklebt. Mehr dazu bei der FuntanaS140. |
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