Piper J3 CUB von Helmut Labe, Dortmund.

Motor:
Titan ZG 38


Herr Labe schrieb uns im November 1988:

Sehr geehrte Herren,

Meine Gratulation zu Ihren Konstruktionen. Sie fliegen alle hervorragend und sind einfach zu beherrschen. Die Herstellung macht einem keine Schwierigkeiten. Bin heute 69 Jahre alt und wollte den Modellbau schon aufgeben. Durch Zufall bekam ich einen Ihrer Prospekte in die Hand und begann wieder zu bauen. Es gibt keine sinnvollere Beschäftigung für einen Rentner, zumal Ihre Modelle bildschön sind und sich wohltuend von den üblichen anderen Modelllen abheben, die mir immer wie Plastikmodelle vorkommen.

Ich wünsche Ihnen noch viele neue Modelle in dieser Art.

Ihr Helmut Labe.

 

Piper PA18 Super Cub von John Kelleher, Irland.

Motor:
Titan ZG 62SL
mit HMS-Piper und Edelstahl-
schalldämpfer.

John Kelleher aus Mayfield, Cork in Irland im Jahr 1998. Seine Piper PA18 Super Cub ist nach dem Fotosatz #4418 bemalt. Anschließend hat John unsere Pitts S1-S gebaut. (Der Hund wollte unbedingt mit auf das Foto)

 

Piper PA18 Super Cub von Peter Hauser, Rottweil.

Motor:
Titan ZG 45SL
mit HMS-Piper und Edelstahl-
schalldämpfer.

Gewicht: 9kg

 

Herr Hauser schrieb uns im August 1998 diesen sehr interessanten Brief:

Toni Clark practical scale GmbH
Zeiss-Straße 10
32312 Lübbecke                                3. August 1998

Hallo,

Ich möchte mich auf diesem Weg für den hervorragend gemachten Bausatz "Piper" bedanken. Es ist mein erstes Großmodell und aufgrund meiner sehr beschränkten Freizeit hat es fast 2 Jahre gedauert bis es flugfertig war. Die sehr gut gemachte Bauanleitung und die übersichtlichen Pläne waren sehr hilfreich. Seit einigen Wochen fliegt die Piper mit einem ZG 45 sowie Hydro Mount System und seit kurzem mit dem Easy Start System. Mit warmgelaufenem Motor klappt das Starten nun noch besser.

Anfänglich hatte ich große Mühe, die Kiste wieder herunterzubekommen, da ich das Standgas nicht weit genug herunterdrosseln konnte. Ich hatte zuviel Spiel im Gaszug, den ich von links nach rechts vorne um den Motor herum verlegt habe. Jeder mit 180 Grad verlegte Bowdenzug hat im Scheitelpunkt beim Übergang von Ziehen zu Schieben etwas Spiel. Dieses Spiel ist beim 90-Grad-Bogen viel geringer, da der Bowdenzug dann aufgrund seiner "Federeigenschaft" immer an der Bowdenzughülle anliegt. Ihr Einbauvorschlag ist daher goldrichtig. Von ihm sollte nicht abgewichen werden. Vieleicht können Sie in der Bauanleitung mit ein paar süffisanten Worten auf die Nachteile einer Abweichung hinweisen. Ich habe schon -zig HMS-Flieger mit vorne herum verlegtem Bowdenzug gesehen, die mich wegen der vielleicht etwas einfacher zugänglichen Bowdenzugbefestigung verleitet haben. Vermutlich schwitzen einige davon im Landeanflug oder später in der Werkstatt.

Ich lege einige Fotos meiner PA18 BURDA Piper bei, die Sie - falls vorhanden - an Ihre Pinwand heften können. Ich habe alles außer der Motorhaube von Hand mit Schaumroller lackiert. Das geht sehr gut mit auf der Herdplatte warmgemachtem, stinknormalen und sehr billigen Kunstharzlack. Da der sich dann sehr gut verteilen läßt, kommt man mit sehr wenig Lack und Gewicht aus (flugfertig 9 kg). Spritzen ist sicher noch besser, aber das können viele zuhause nicht. Ich habe letzten Winter Seite für Seite mit genügend Zeitabstand in der Wohnung in einem für diese Zeit beschlagnahmten Zimmer "gerollert" und man sieht effektiv keinen Unterschied zu gespritzten Oberflächen. Vielleicht kann dieser Tip für den einen oder anderen interessant sein.

Mit freundlichem Gruß,

Peter Hauser.

Herzlichen Dank an Herrn Hauser für seine wertvollen Tips. Zu der Gasanlenkung noch ein wichtiger Hinweis von mir:

Der Bowdenzug sollte auch so verlegt werden, daß die Feder am Vergaserdrosselhebel gegen den Bowdenzug drückt und nicht zieht! Durch die Schwingungen, des im Bogen verlegten Bowdenzuges, wird die Litze in der Hülle - ähnlich wie das Seil beim Seilspringen - nach außen geschleudert. Wenn die Feder jetzt dagegenzieht entsteht ein unkontrollierbares Leerlaufverhalten: Mal ist die Feder am Vergaser stärker und zieht die Litze nach innen und mal, bei einer etwas veränderten Drehzahl, sind wieder die Schwingungen stärker (Resonanzeffekt) und die Litze wird nach außen geschleudert. Das erhöht sofort deutlich die Drehzahl, da dadurch die Litze am Vergasehebel zieht und "gasgibt". Wenn Sie daraufhin weiter herunterdrosseln geht der Motor aus, sobald die Feder wieder die Oberhand gewinnt!

Gerhard Reinsch.

 

Piper J3 Cub vor dem Original-Flugzeug.

Leider können wir zu diesem interessanten Foto keine Informationen mehr auffinden. Vielleicht kann sich der Besitzer noch einmal bei uns melden?

 

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