Paolo Severin Fieseler Fi 156 Storch M 1:3
Technische Daten:
Maßstab: 1:3
Spannweite: 4.850 mm
Länge: 3.200 mm
Fluggewicht: ca. 25 - 40 kg

Fieseler Storch M1:3

Um unter 25 kg zu bleiben, wird ein 120-150 ccm Benzin-Reihenmotor empfohlen.
Anmerkung: Der Prototyp wird von einem Hacker 200 mit zwei Lipotech- Batterien 22,4 V 30 Ah 10 C angetrieben, allein die Batterien wiegen 14 kg! Fluggewicht dadurch 38,5 kg, die Flächenbelastung liegt bei 140 g/qdm.

 

Bausatz Fieseler Fi 156 Storch M1:3
BestNr. #8780  
€ 8400,–

Der Bausatz der großen Fieseler Storch wird nur auf Anfrage hergestellt.

Paolo Severin und sein Team mit dem 1:3 Fieseler Storch

 

Stand 1.7.2013

Zur Fertigstellung wird Bespannmaterial, Klebstoff, die Fernsteuerung und der Antrieb benötigt.

Fieseler Storch Maßstab 1:3 von Paolo Severin

Ein paar Worte über das große Vorbild des Fieseler Storch

Im Jahre 1935 gab das RLM (Reichs Luftfahrtministerium) eine Ausschreibung für ein neues Verbindungsflugzeug heraus, welches auch als Aufklärer und für Sanitätsflüge einsetzbar sein sollte. Der Entwurf des Fieseler Storch von Reinhold Mewe und Erich Bachem überzeugte durch seine unerreichten Kurzstart- und Landeeigenschaften. Dies wurde möglich durch einen festen Vorflügel, der an der gesamten Flügelvorderkante verlief und eine Flügelhinterkante, die als Junkers Spaltklappen ausgeführt war. Durch die nach hinten anklappbaren Flügel konnte der Storch auf einem Anhänger oder direkt hinter einen Fahrzeug transportiert werden. Die langen, ölgedämpften Federbeine des Haupfahrwerkes konnten etwa 450 mm einfedern und erlaubten es dem Fieseler Storch auf nahezu jedem Untergrund zu Landen. Im Flug hingen sie wie lange Vogelbeine herunter, sodass der Spitzname Storch entstanden ist. Aufgrund der sehr niedrigen Mindestgeschwindigkeit von unter 50 km/h kann der Storch nicht nur auf sehr kurzen Strecken Starten und Landen, er kann auch bei entsprechendem Gegenwind in der Luft stehen oder sich sogar rückwärts bewegen.